AUF EINEN BLICK
- Anfahrt: ca. 15 Min. ab Alpenchalet
- Parkplatz: Hammerergraben, Brem bei Oberwössen
- Dauer: ca. 1–1,5 Std. Aufstieg
- Schwierigkeit: Leicht
- Für wen: Wanderer, Familien, Naturliebhaber
- Mit Hund: Ja
- Highlights: Hammerergraben, Bach, Wald, kleine Wasserfälle, Feldlahnalm
- Einkehr: Feldlahnalm, Brotzeit, Kaspressknödel, Kuchen
- Mitnehmen: Feste Schuhe, Badesachen im Sommer, Schlitten im Winter
- Beste Zeit: Ganzjährig, im Winter bei ausreichend Schnee zum Rodeln
Eine kleine Wanderung mit großem Ziel
Die Feldlahnalm ist für uns ein echter Lieblingsplatz rund um Oberwössen. Der Weg hinauf ist nicht besonders lang und gut zu gehen, dafür ist das Ziel umso schöner. Genau diese Kombination macht die Wanderung für uns so besonders. Man ist schnell mitten in der Natur und hat oben eine gemütliche Alm mit schöner Terrasse und richtig guter Brotzeit.
Gemeinsam mit Anian und Cleo waren wir wieder einmal unterwegs. Los geht es am Wanderparkplatz Hammerergraben bei Brem in Oberwössen. Von dort führt der Weg durch den Wald und immer wieder am Bach entlang bergauf. Gerade an warmen Tagen ist das angenehm, weil der Hammerergraben schön schattig bleibt.
Der Weg gehört für uns einfach dazu
Der Bach macht die Wanderung abwechslungsreich. Immer wieder kann man stehen bleiben, die Füße ins Wasser hängen oder schauen, was es am Wegesrand zu entdecken gibt. Auch kleine Wasserfälle und Brücken machen den Weg interessant.
Die offizielle Gehzeit liegt bei etwa einer bis eineinhalb Stunden. Wir brauchen meistens deutlich länger. Bei uns wird unterwegs einfach viel gespielt und entdeckt. Dieses Mal lag zum Beispiel eine riesige Wurzel auf dem Weg. Für uns war damit erst einmal Pause. Rund 20 Minuten wurde geklettert, ausprobiert und gespielt, bevor es irgendwann weiterging.
Genau das mögen wir an dieser Wanderung. Der Weg selbst ist schon ein Teil des Ausflugs und man muss nicht ständig darauf schauen, möglichst schnell oben anzukommen.
Oben wartet die Feldlahnalm
Nach dem Aufstieg kommt dann das Ziel. Die Feldlahnalm liegt auf 955 Metern und ist eine richtig schöne, urige Alm. Besonders gerne sitzen wir auf der Terrasse und genießen den Blick über die Wiesen und Berge.
Dazu kommt die Brotzeit. Unser Favorit sind die selbstgemachten Kaspressknödel mit Salat. Auch der Kuchen ist sehr zu empfehlen und gehört für uns zu einem Besuch auf der Feldlahnalm einfach dazu.
Während wir gemütlich sitzen, sind Anian und Cleo meistens schon wieder unterwegs. Spielplatz und Sandkasten sorgen für Beschäftigung und im Sommer gibt es außerdem Esel und Ziegen zu entdecken. So kann man oben ganz entspannt noch etwas Zeit verbringen.
Im Sommer und im Winter
Für den Rückweg nehmen wir meistens wieder denselben Weg durch den Hammerergraben. Unten wartet noch der kleine Stausee am Wanderparkplatz. Wenn es warm ist, sind die Füße oder gleich die ganzen Kinder schnell wieder im Wasser.
Im Sommer lässt sich die Wanderung deshalb auch wunderbar mit einem Besuch am Wössner See verbinden. Erst zur Alm wandern, dort einkehren und anschließend noch baden gehen. Für uns ist das ein richtig schöner Sommertag.
Aber auch im Winter lohnt sich der Weg. Die Feldlahnalm ist ganzjährig bewirtschaftet und bei ausreichend Schnee kann man den Schlitten mit nach oben nehmen und anschließend über den winterlichen Weg wieder ins Tal rodeln. In der Nebensaison ist die Alm vor allem an den Wochenenden geöffnet. Vor dem Ausflug sollte man deshalb kurz die aktuellen Öffnungszeiten prüfen.
Unser Glücksmoment
Unser Glücksmoment bei der Feldlahnalm ist eigentlich die Kombination aus allem.
Der Weg ist unkompliziert und trotzdem schön. Der Bach begleitet uns nach oben und unterwegs bleibt immer Zeit für kleine Entdeckungen. Und oben wartet eine Alm, bei der man gerne noch ein bisschen länger sitzen bleibt.
Für uns ist das genau die richtige Mischung. Eine kleine Wanderung, die sich nicht wie eine große Tour anfühlt und trotzdem einen ganzen schönen Tag ergeben kann.
Unser Tipp
Wenn ihr eine schöne Wanderung ohne großen Zeitaufwand sucht, ist die Feldlahnalm eine unserer Empfehlungen. Der Aufstieg ist überschaubar und der Weg durch den Hammerergraben abwechslungsreich.
Nehmt euch trotzdem etwas mehr Zeit, wenn ihr mit Kindern unterwegs seid. Bei uns wird aus einer Stunde Weg schnell das Doppelte, weil unterwegs geklettert, gespielt und entdeckt wird.
Und oben solltet ihr euch Zeit für die Feldlahnalm nehmen. Die Kaspressknödel und der Kuchen gehören für uns unbedingt dazu.
Im Sommer Badesachen einpacken und ein Abstecher zum Wössner See im Anschluss machen und bei Schnee den Schlitten nicht vergessen.
Oberwössen, Brem
Wanderparkplatz Hammerergraben